"Canicare"

Flyer

Neues in 2014

Mit vielen neuen Ideen für ein Programm rund um das Wohlbefinden Ihres Hundes, sind wir auch im neuen Jahr wieder für sie da.

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Stressfrei ins neue Jahr!

Sylvester

Wenn Sie nicht zu den glücklichen Tierbesitzern zählen, die mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze zum Jahreswechsel vergnügt am Fenster sitzen und dem bunten Feuerwerksspektakel zusehen, sondern verzweifelt versuchen Ihren Vierbeinigen Freund zitternd hinter dem Sofa hervor zu ziehen, dann sollten sie sich schon jetzt rechtzeitig mit der Angst Ihres Tieres auseinander setzen.

Meist entsteht die Angst vor Lärm und Blitzen erst, wenn Ihr Tier eine negative Erfahrung damit gemacht hat. Oft kann dies unbemerkt vom Besitzer geschehen sein.

Hunde hören ungefähr viermal so gut wie Menschen, Katzen haben ein noch feineres Gehör. Kein Wunder, dass das alljährliche Knallen und Böllern bei den Tieren Panik hervorruft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Silvesternacht entspannter zu gestalten.

Allgemeine Tips:

Sylvester

Versuchen Sie die letzte Gassirunde auf den frühen Abend zu verlegen und lassen Sie den Hund nicht von der Leine um ein Weglaufen zu vermeiden.

Holen Sie Ihre Katze rechtzeitig in die Wohnung, eventuell am Silvestertag gar nicht raus lassen um zu verhindern, dass Sie sich vor Schreck irgendwo verkriecht und nicht nach Hause kommt.

Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Tier geborgen fühlt und möglichst nicht alleine ist. Stellen Sie Ihm eventuell eine Höhle zum verkriechen zur Verfügung.

Schließen Sie die Vorhänge und erhellen Sie den Raum, da oft nicht nur die Geräusche verängstigen, sondern auch die hellen Blitze. Etwas leise Musik kann beruhigend wirken und das plötzliche Knallen etwas abdämpfen.

Geben Sie Ihrem Hund zur Beschäftigung einen Kauknochen oder Kong.

Wichtig ist auch Ihr eigenes Verhalten als Besitzer: vermeiden Sie unbedingt Ihr Tier zu „bemitleiden“. Das bestätigt es nur in seiner Angst.

Desensibilisierung:

Mit speziellen Geräusch -CD´s kann man den Hund oder die Katze schon frühzeitig an Lärm und plötzliches Knallen gewöhnen. Hierfür sollten Sie sich bereits das ganze Jahr hindurch immer mal wieder Zeit nehmen, mit Ihrem Tier zu trainieren.

Thunder Shirt:

Seit einiger Zeit ist ein Shirt für Hunde auf dem Markt, das einen sanften, für den Hund sehr angenehmen, Druck auf den Torso ausübt. Dadurch bekommt er das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, ähnlich wie bei einer Umarmung.

Beruhigende Nahrungsergänzungsmittel:

Die Verdunstung von Pheromonen mittels z.B. Pheromonsteckern kann den Tieren ein vertrautes, sicheres Gefühl geben und den Stress nehmen. Hierzu gibt es verschiedene Produkte im Handel zu erwerben.

Auch beim Tierarzt sind verschiedene Futterzusätze mit natürlichen Wirkstoffen wie L-Tryptophan oder a-Casozepin erhältlich, die helfen Angst und Stress-Reaktionen zu verringern.

Positiv beeinflussen können Sie das Stressempfinden Ihres Tieres auch durch bestimmte Homöopathika oder Bachblütenmischungen.

Bitte beachten Sie, dass mit der Therapie bereits einige Wochen vor Silvester begonnen werden sollte um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Vorsicht! Acepromazine wie Vetranquil oder Tranquigel sind NICHT für den Einsatz bei Feuerwerks-Angst geeignet ist, da es Tiere noch sensibler für Lärm und äußere Einflüsse machen, sie gleichzeitig aber nicht mehr darauf reagieren können.

Für weitere Tips oder eine individuelle Beratung stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Auf einen guten Start ins neue Jahr!


Zecken

Achtung Zecken

Wer kennt das Problem nicht? Man kommt von einem ausgiebigen Wald- und Wiesenspaziergang mit seinem Vierbeiner nach Hause und mit viel Glück sieht man auf seinem Fell eine Zecke krabbeln. Mit weniger viel Glück finden wir sie erst, wenn sie sich bereits in der Haut des Tieres festgesaugt hat und auf eine gewisse Größe angewachsen ist.

Das Zecken-Problem besteht bereits in ganz Deutschland.

Auf Grund der klimatischen Unterschiede in den verschiedenen Regionen kann lediglich eine vermehrte oder verminderte Aktivität unterschieden werden, denn Zecken reagieren mitunter sehr empfindlich auf Temperatur und Feuchte. Auch das Vorkommen der verschiedenen Arten kann in verschiedenen Regionen unterschieden werden.

Die höchste Zeckenaktivität liegt zwischen März und November. Milde Temperaturen können sie aber durchaus auch noch im Winter vorkommen lassen. Tiefe Temperaturen im Frühling und lange Trockenperioden im Sommer können die Aktivität der Zecken kurzzeitig herabsetzen.

Zeckenarten:

Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Holzbock

Er hat das häufigste Vorkommen in Mitteleuropa. Oft in Parks oder auch Gärten zu finden.

Während die Zecke saugt verfärbt sich der Körper des Weibchens von braun in einen Rosaton. Männchen sind sehr viel kleiner, schwarz und oft auf dem Körper der Weibchen zu finden.

Kann z.B. Borrelien und FSME-Virus auf Mensch und Tier übertragen.

Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus)

Auwaldzecke

Häufig auf Wiesen, Waldlichtungen und an Wegesrändern zu finden. Besonderes Merkmal ist der weiß marmorierte Schild der Zecke.

Kann Hundemalaria und Q-Fieber übertragen.

Igelzecke (Ixodes hexagonus)

Igelzecke

Hält sich hauptsächlich im Bau seiner Wirte auf z.B. Füchse, Igel u.s.w.
Das Aussehen ähnelt dem Holzbock.

Kann Borrelien und den FSME-Virus übertragen.

Schafszecke (Dermacentor marginatus)

Schafszecke

Der Schild der Zecke hat eine rötlich schimmernde Emaille-Farbe. Sie kommt häufig in trockenen Gebieten vor

Kann das Bakterium Coxiella burnetii übertragen, welches das sogenannte Q-Fieber auslöst. Ebenso kann sie die Hundebabesiose übertragen.

Ist häufig auf Wiesen zu finden auf denen sich Schafe befinden. Häufiges Vorkommen ist in Süden Deutschlands

Häufigste Infektionsrisiken bei Hunden

Unsere Haustiere werden im Gegensatz zum Menschen hauptsächlich von erwachsenen Zecken befallen. Bei Menschen sind es häufiger Bisse von Zecken im Nymphenstadium.

Oft ist die spezifische Diagnose der unterschiedlichen Infektionskrankheiten durch Zecken nicht ganz einfach. Die Symptomatik ist oft ähnlich und ein Nachweis der Erreger erst nach einigen Wochen oder Tagen sicher zu stellen.

Babesiose

auch Hundemalaria genannt, da wie bei der Malaria des Menschen die Roten Blutkörperchen des Tieres befallen werden und eine Anämie hervorruft.

Übertragende Zeckenart:
Auwaldzecke

Erreger:
Babesia canis
, der als einzelliger Parasit die roten Blutkörperchen befällt.
Die Krankheit kann durch mehrere Barbesienarten hervorgerufen werden. Menschen erkranken nicht. Bei Pferden konnte zwar ein Titer festgestellt werden, die Infektion erfolgt jedoch ohne Symptomatik.

Eine Infektion erfolgt 48-72 Stunden nach Biss.

Symtomatik:

Die Inkubationszeit beträgt 5-7 Tage

Lyme-Borreliose

Hieran können sowohl Hunde als auch Menschen erkranken.

Übertragende Zeckenart:
Gemeiner Holzbock und Igelzecke

Erreger:
Borrelien
, ein Bakterium, dass im Darm der Zecke vorkommt.

Eine Infektion erfolgt 8-12 Stunden nach Biss.

Symtomatik:

Anaplasmose

Sie kann bei fast allen Säugetieren und auch dem Menschen vorkommen

Übertragende Zeckenart:
Gemeiner Holzbock

Erreger:
Anaplasma phagocytophilum
, ein Bakterium, das die weißen Blutkörperchen befällt.

Symtomatik:

FSME

Übertragende Zeckenart:
Gemeiner Holzbock

Erreger:
Arbovirus (arthropodeborne-virus)

Der Hund scheint gegenüber dieser Infektion nach bisherigen Forschungen, recht resistent zu sein. Für eine Erkrankung müssen also zusätzliche Faktoren wie z. B. eine Immunschwächung durch andere Infektionen/Erkrankungen vorliegen.

Symtome:

Maßnahmen zur Vermeidung des Zeckenbefalls

Abwehrmittel:

Hier gibt es verschiedene Methoden um einem Zeckenbefall vorzubeugen.
Von Spotons über Halsbänder auf chemischer Basis über Bernsteinhalsbänder, energetisierte Chips, Kräuter so wie natürliche Duftöle und Spray, ist die Bandbreite der erhältlichen Mittel riesig.

Bitte beachten sie unbedingt, dass es chemische Zeckenabwehrmittel für Hunde gibt, die für Katzen hoch toxisch sind, da sie die enthaltenen Stoffe nicht abbauen können!

Des weiteren halte ich persönlich es für fraglich, ob man seinen Hund oder seine Katze wirklich mit einem Stoff behandeln möchte, nach dessen direkter Anwendung er nicht in natürliche Gewässer gehen darf, Kinder fernzuhalten sind und die für Menschen wenn auch leicht, aber immerhin toxisch sind.

Die Mittel wirken unterschiedlich. Einige dringen in die äußeren Hautschichten ein und werden mit Erneuerung der Haut nach und nachabgestoßen. Bei den meisten handelt es sich um Insektizide und Nervengifte, die die Insekten lähmen oder absterben lassen sollen. Viele Mittel verursachen ein Absterben der Zecken jedoch erst nach ein bis zwei Tagen, nach denen eine eventuelle Infektion bereits erfolgt sein kann.

Alternativ zu chemischer Zeckenabwehr gibt es verschiedene Substanzen auf natürlicher Basis. Jedoch sind auch hier die Inhaltsstoffe genauestens zu prüfen. Nicht alles was „natürlich“ ist, ist auch gesundheitlich unbedenklich. So sollte man zum Beispiel bei der Anwendung von Teebaumölhaltigen Substanzen darauf achten, dass diese für Katzen giftig sind! Die Katze kann diese Substanz, wie auch einige andere ätherische Öle nur sehr langsam ausscheiden. So kommt es zu einer hohen Konzentration im Körper, die zu Vergiftungserscheinungen führt.

Letztendlich muss jeder Tierhalter selbst entscheiden ob er sich für ein chemisches oder natürliches Produkt entscheidet. Fakt ist, kein Mittel ist ein 100% Schutz gegen Zeckenbefall.

Deshalb ist es besonders wichtig:

 

Auch im Garten halten sich Zecken auf!

Konnte ein Zeckenbiss doch einmal nicht verhindert werden, gibt es verschiedene homöopathische Therapiemöglichkeiten. Ebenso kann man mit homöopathischen Mittel prophylaktisch gegen Zeckeninfektionen arbeiten. Diese verhindern zwar nicht, das unser Vierbeine von einer Zecke gebissen wird, der Körper ist aber im Voraus auf die Infektion vorberietet und diese kann so milder verlaufen. Wichtig ist immer auch das Immunsystem zu stärken, denn ein gesunder, widerstandsfähiger Körper steckt eine Erkrankung bekanntermaßen deutlich leichter weg.

Gerne gebe ich Ihnen eine detaillierte Beratung zum natürlichen Zeckenschutz und zur Behandlung vor und nach Zeckenbissen.

http://www.zeckenwetter.de/hunde-und-zecken/prognose/index.php

Hier erfahren Sie, wie die Zeckenaktivität in den verschiedenen Regionen in den nächsten Tagen zu erwarten ist.